Eine runde Sache: der Kürbis

Dieses Mal nehmen wir das Gemüse, das wohl am stärksten mit dem Herbst assoziiert wird, ins Visier: den Kürbis. Seit 5.000 bis 10.000 Jahren wird er in Mittelamerika kultiviert, von wo er auch mit Chrisi Kolumbus nach Europa kam. Er erfreute sich sofort großer Beliebtheit, die in den letzten Jahren wiederentdeckt wurde. Botanisch gesehen ist der Kürbis eine Beere und zwar die größte der Welt.

Der Kürbis ist ein gesunder Sattmacher: 100 Gramm seines Fruchtfleisches haben nur 25 Kalorien. Fruchtfleisch und Kerne strotzen außerdem vor gesundheitsfördernden Eigenschaften. Der Kürbis enthält z.B.viel Beta-Karotin, eine Vorstufe von Vitamin A, das antioxidativ wirkt und dadurch z.B. vor Krebs schützt. Intensiv orange gefärbte Kürbisse (z.B. Hokkaido, Butternut) enthalten sogar mehr Beta-Karotin als Karotten. Vitamin E, Magnesium, Kalzium und Kalium sind weitere wertvolle Inhaltsstoffe. Außerdem ist der Kürbis sehr leicht verdaulich (Babynahrung!).

Leicht frierende Menschen sollten zur Kürbissuppe greifen, denn Kürbis wärmt von innen. Noch verstärkt wird der Effekt, wenn die Suppe mit Curry oder Chili gewürzt ist, denn diese Gewürze regen die Thermogenese weiter an und der Energieverbrauch steigt.

Kurios ist, wie viele Kürbis-Meisterschaften es schon gibt. Dabei geht es nicht um die besten Inhaltstoffe, sondern um das Gewicht. Spezielle Riesenkürbissorten werden dafür verwendet, die Kürbisse täglich gepflegt und in speziellen Gewächshäusern angezogen. Der heurige Österreichrekord konnte von einem Steirer aufgestellt werden und liegt bei 552 kg. Ein Schweizer zog einen 768,5 kg schweren Kürbis und schaffte somit den Europarekord. Und den Weltrekord für den gewichtigsten Kürbis stellte –wie könnte es anders sein – ein Amerikaner mit 911 kg auf.

 

Tieforange Grüße,

Magdalena und Jonathan

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