All you can eat

KohlrabiEssen kann man alles, was nicht giftig ist und was schmeckt, sag ich immer (und manchmal kommt’s auf die Dosis an). Das heißt für’s Gemüse, dass eigentlich viel mehr Teile der Pflanze essbar (und schmackhaft!) sind, als weitläufig bekannt. Vor allem Frühlingsgemüse ist oft als Ganzes verzehrbar. Und wenn man weiß, welche Arbeit hinter jeder einzelnen Pflanze steckt, dann findet man es auch fast schade, an und für sich gute Teile wegzuschmeißen…

Um ein paar Beispiele der aktuellen Ernte zu nennen:

  • Beim Kohlrabi beispielsweise könnte man eigentlich die ganze Pflanze essen. Wobei ich es natürlich bevorzuge die holzige Schale wegzuschneiden, aber zur Spitze hin schäle ich ihn dann nicht mehr, da die Schale dort eh weich ist und auch die kleineren Blätter verkoche ich.

  • Beim Salat kann man auch den inneren Stängel essen. Bei einer Salatart, nämlich dem Spargelsalat (kommt im Juli ins Kisterl…), wurde der Stängel sogar extra fett und lang herausgezüchtet.

  • Bei Frühlingsknoblauch und -zwiebel ist es sowieso ein Muss, ihn von Kopf bis Fuß zu verspeisen. Die grünen Spitzen (Zwiebelringerl bzw. Knoblauchspitzen) unbedingt auch essen (vitalstoffreich & gschmackig!), wie Schnittlauch verwenden (z.B. Salat, Butterbrot, Aufstrich, Dip, Suppe,…) oder mit anderem Gemüse mitdünsten.

  • Bei Radieschen kann man auch die Blätter essen: Kleingeschnitten im Salat oder Aufstrich, im Smoothie, gedünstet oder mit etwas Öl und Salz im Rohr zu Chips getrocknet.

Dasselbe gilt für viele weitere Gemüse wie: Sellerie (Kraut), Brokkoli (Stängel und Blätter), Karotten (Kraut, aber nicht in rauen Mengen), Rauna (Blätter), Fenchel (Grün), Puffbohnen (Spitzen), usw. usf.

Und sollten die Teile zu hart, holzig oder sonst was sein, kann man sie trotzdem oft noch als Geschmackspender in Suppen mitkochen – wenn man die Muße hat.

Bei einigen anderen Gemüsearten (z.B. Nachtschattengewächse wie Tomate, Paprika, Erdäpfel, etc.) sei einem aber geraten, nur in die Früchte bzw. Knollen zu beißen, und das oft auch nur gekocht, da v.a. die grünen Pflanzenteile leicht giftig sind…

Unnverschwenderische Grüße, Jonathan und Magdalena

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